{"id":234108,"date":"2019-12-03T19:15:00","date_gmt":"2019-12-03T18:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/eva-lindner.com\/?p=234108"},"modified":"2026-05-20T12:07:53","modified_gmt":"2026-05-20T10:07:53","slug":"wir-wollten-dich-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eva-lindner.com\/en\/wir-wollten-dich-nicht\/","title":{"rendered":"\u201eWir wollten dich nicht\u201c"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">In Teilen Indiens nennen Eltern ihre T\u00f6chter \u201eNakusa\u201c, \u201eungewollt\u201c, um den G\u00f6ttern zu zeigen, dass sie sich dringend einen Sohn w\u00fcnschen. Die M\u00e4dchen erfahren fr\u00fch, was es hei\u00dft, wenig wert zu sein.<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><em>von Eva Lindner<\/em>, <em>S\u00fcddeutsche Zeitung, 19. November 201<\/em>6<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Sie hei\u00dft Aishwarya, auf ihrem Sch\u00fclerausweis steht es. Er h\u00e4ngt an einem Band um ihren Hals, das sie verlegen mal nach rechts, mal nach links zieht. Sie ist 13 Jahre alt und wohnt hoch oben auf einem Berg im kleinen Dorf Narafdev, 250 Kilometer von Mumbai, der Hauptstadt des Bundesstaates Maharashtra, entfernt. Die sandfarbene Landschaft liegt wie ein faltiger Teppich \u00fcber den H\u00fcgeln am Horizont. Aishwarya hat sich fein gemacht an diesem Tag, schwarze Hose, pinkfarbene Kurta, so hei\u00dft die traditionelle indische Oberbekleidung; ein Schal liegt ihr lose \u00fcber den Schultern. Sie erwartet Besuch aus der Stadt. Eine Frau will nachsehen, wie es ihr geht nach all den&nbsp;Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Name auf dem Sch\u00fclerausweis bedeutet dem M\u00e4dchen alles. Er ist nicht nur Teil seiner Identit\u00e4t, er ist seine Legitimation. Den Namen, den die Mutter ihm gab, wollte es nicht mehr tragen. Er war der Beweis, dass seine Eltern es nie wollten. Dass sie sich einen Jungen gew\u00fcnscht hatten. Deshalb nannten sie ihre Tochter &#8220;Nakusa&#8221;. Die&nbsp;Ungewollte.<\/p>\n\n\n\n<p>In Indien haben Namen ihren Ursprung h\u00e4ufig in Mythologie und Religion. Der Name soll dem Kind seinen Weg in die Zukunft weisen, ihm helfen, seine Pers\u00f6nlichkeit zu entwickeln. Beliebt sind f\u00fcr M\u00e4dchen Lakshmi, nach der G\u00f6ttin des Wohlstandes, Sunita, &#8220;h\u00f6flich&#8221;, oder Kavita, &#8220;Gedicht&#8221;. In der Region Satara im Staat Maharashtra im mittleren Indien glauben Eltern, die viele T\u00f6chter haben, dass sie den G\u00f6ttern mit dem Namen des Kindes ein Zeichen schicken k\u00f6nnen. Nakusa bedeutet: genug T\u00f6chter, wir wollen endlich einen&nbsp;Sohn.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">F\u00fcr einfache Familien werden M\u00e4dchen schnell zur Armutsfalle<\/h3>\n\n\n\n<p>Etwa tausend M\u00e4dchen mit dem Namen Nakusa leben in Satara, sch\u00e4tzt T. V. Sekher, Professor am internationalen Institut f\u00fcr Bev\u00f6lkerungswissenschaft in Mumbai. Er hat k\u00fcrzlich eine Studie herausgegeben, in der er die psychologischen Auswirkungen des Namens auf die M\u00e4dchen erforscht hat: 70 Prozent hatten Dem\u00fctigungen erlebt und waren traumatisiert. &#8220;Wir blicken in Indien auf eine jahrhundertelange Diskriminierung von M\u00e4dchen zur\u00fcck&#8221;, sagt er. &#8220;Was wir hier im l\u00e4ndlichen Maharashtra erleben, ist die grausamste&nbsp;Form.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Aishwarya kann davon erz\u00e4hlen. &#8220;,Komm her, du Ungewollte&#8217;, riefen die anderen Kinder mich&#8221;, sagt sie, &#8220;oft lie\u00dfen sie mich nicht mitspielen.&#8221; Was Nakusa hei\u00dft, habe sie erst in der Schule erfahren, als alle Kinder die Bedeutung ihrer Namen darlegen sollten. Als sie ihren nicht erkl\u00e4ren konnte, nahm der Lehrer die Kreide und schrieb in der Landessprache Marathi an die Tafel: &#8220;Ungewolltes M\u00e4dchen&#8221;. &#8220;Ich habe mich so schmutzig gef\u00fchlt&#8221;, sagt&nbsp;sie.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit ihren Eltern, der Gro\u00dfmutter und ihren Geschwistern wohnt sie in einem Raum. Die&nbsp;Familie&nbsp;lebt von der Landwirtschaft, vor der T\u00fcr sind zwei Ochsen, eine Kuh, ein K\u00e4lbchen und ein paar Ziegen angebunden. Was man im Westen als Krippenspiel zu Weihnachten kennt, ist im l\u00e4ndlichen Indien Alltag: Aishwarya lebt mit ihrer Familie in einem Stall, f\u00fcr die Frau aus der Stadt kocht ihre Mutter Tee \u00fcber dem offenen&nbsp;Feuer.<\/p>\n\n\n\n<p>Samindra Bapusaheb Jadhav hat mitgeholfen, dass aus Nakusa Aishwarya werden konnte. Mit ihrer Organisation Swayamsiddha Women Development unterst\u00fctzt sie junge M\u00e4dchen dabei, ihre Geburtsurkunde, Zeugnisse und Ausweise umschreiben zu lassen. 280 Nakusas durften sich mit ihrer Hilfe schon einen neuen Namen aussuchen. &#8220;Wir wollen keine ungewollten M\u00e4dchen mehr&#8221;, sagt Samindra Bapusaheb Jadhav, die selbst zwei S\u00f6hne hat, &#8220;alle sollen willkommen&nbsp;sein.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Fragt man Aishwaryas Mutter, warum sie ihrer Tochter den Namen Nakusa gegeben hat, sagt sie ganz offen: &#8220;Wir haben schon sechs M\u00e4dchen gehabt, wir wollten einen Sohn.&#8221; Aishwarya sitzt mit gesenktem Kopf reglos auf der Bastmatte, eine Tr\u00e4ne rinnt langsam ihre Wange&nbsp;hinunter.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass indische Paare oft S\u00f6hne den T\u00f6chtern vorziehen, hat finanzielle Gr\u00fcnde; gerade f\u00fcr einfache Familien werden M\u00e4dchen schnell zur Armutsfalle. Ausbildung, Hochzeit und Mitgift (die zwar gesetzlich verboten, aber noch immer die Regel ist) kosten die Eltern viel Geld, viele m\u00fcssen Kredite aufnehmen. Nach der Heirat geht die Tochter mit ihrem Besitz in das Eigentum der Familie des Br\u00e4utigams \u00fcber, die Eltern bleiben beim Sohn. Weil es in Indien keine staatliche Rente gibt, sind sie im Alter finanziell von ihm&nbsp;abh\u00e4ngig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&#8220;Warum habt ihr mich nicht einfach nach der Geburt umgebracht?&#8221;<\/h3>\n\n\n\n<p>&#8220;S\u00f6hne werden in vielen&nbsp;Familien&nbsp;bevorzugt behandelt, sie erhalten mehr Bildung und als Erste am Tisch die Mahlzeiten&#8221;, sagt der Wissenschaftler Sekher. Nicht von ungef\u00e4hr gebe es das indische Sprichwort: &#8220;Eine Tochter gro\u00dfzuziehen, ist, wie die Blume im Garten des Nachbarn zu gie\u00dfen.&#8221; Die S\u00f6hne sind es auch, die das Grundst\u00fcck der Eltern erben; hat die Familie nur T\u00f6chter, verliert sie ihr&nbsp;Land.<\/p>\n\n\n\n<p>So manifestiert sich die m\u00e4nnerdominierte Gesellschaft \u00f6konomisch, sozial, kulturell. Das erste Kind gilt als Gottesgeschenk, sein Geschlecht spielt meist noch keine gro\u00dfe Rolle. Das zweite Kind soll aber ein Junge werden. Nakusa hei\u00dfen meist die M\u00e4dchen, die schon \u00e4ltere Schwestern und noch keinen Bruder haben. &#8220;Indem Eltern ihre Tochter Nakusa nennen, flehen sie die G\u00f6tter um Erbarmen an. Sie haben den Glauben, oder vielmehr den Aberglauben, dass sie dann einen Sohn bekommen&#8221;, sagt T. V. Sekher. Auch Namen wie &#8220;Grenze&#8221; oder &#8220;Stein&#8221; sollen ein Stopp-Zeichen f\u00fcr die G\u00f6tter sein, aber Nakusa ist wohl das unbarmherzigste. In Sekhers Studie wird eine 32-j\u00e4hrige Nakusa zitiert, die gegen\u00fcber ihren Br\u00fcdern so benachteiligt wurde, dass sie ihre Eltern fragte: &#8220;Warum habt ihr mich nicht einfach nach der Geburt&nbsp;umgebracht?&#8221;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umgerechnet drei Euro kostet die Namens\u00e4nderung<\/h3>\n\n\n\n<p>Erst 2011 ist Sekher durch eine Umfrage des Gesundheitsministeriums auf den ungew\u00f6hnlichen M\u00e4dchennamen in der Satara-Region aufmerksam geworden. 400 Nakusas konnte er finden, die \u00e4lteste ist 50 Jahre alt, &#8220;das sagt uns, dass sich der Brauch schon seit Generationen h\u00e4lt&#8221;. Dass Aishwaryas Mutter keinerlei Scham oder Reue wegen der Namensgebung zeigt, erstaunt Sekher nicht. &#8220;Der Glaube wiegt gerade bei armen, bildungsschwachen Familien viel schwerer als die&nbsp;Vernunft.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Als Aishwaryas Lehrer ihre Eltern auf die M\u00f6glichkeit aufmerksam machte, ihren Namen zu \u00e4ndern, hatten sie immerhin nichts dagegen. Die Organisation half, die Dokumente zu beantragen und kam f\u00fcr die Kosten in H\u00f6he von 200 Rupien auf, umgerechnet knapp drei Euro. Die Mitarbeiter besuchen die Familien auch, um zu pr\u00fcfen, ob sich nicht nur auf dem Dokument etwas ge\u00e4ndert hat und die Familien ihre T\u00f6chter auch wirklich bei ihrem neuen Namen&nbsp;nennen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1086\" height=\"724\" src=\"https:\/\/eva-lindner.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Nakusa-Eva-Lindner-Journalistin-Indien-2.jpg\" alt=\"Eva Lindner Indien Nakusa\" class=\"wp-image-234111\" srcset=\"https:\/\/eva-lindner.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Nakusa-Eva-Lindner-Journalistin-Indien-2.jpg 1086w, https:\/\/eva-lindner.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Nakusa-Eva-Lindner-Journalistin-Indien-2-980x653.jpg 980w, https:\/\/eva-lindner.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Nakusa-Eva-Lindner-Journalistin-Indien-2-480x320.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1086px, 100vw\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch das zweite M\u00e4dchen, nach dem Samindra Bapusaheb Jadhav an diesem Tag sieht, hei\u00dft jetzt Aishwarya. Der Name ist beliebt, die Bollywood-Schauspielerin und ehemalige Miss World Aishwarya Rai ist f\u00fcr viele ein Vorbild. Die Welt der 15 Jahre alten Aishwarya ist dagegen eher klein, sie kommt gerade vom W\u00e4schewaschen am Brunnen. &#8220;Meinen alten Namen mochte ich nicht, der neue ist viel sch\u00f6ner&#8221;, sagt sie. Wenn sie erwachsen ist, will sie \u00c4rztin werden. Leicht wird das nicht; wie die meisten Nakusa-M\u00fctter kann auch Aishwaryas Mutter weder lesen noch schreiben, der Vater ging nur wenige Jahre zur Schule. Das M\u00e4dchen hat ein fr\u00f6hliches L\u00e4cheln, goldene Ringe gl\u00e4nzen an seinen Ohrl\u00e4ppchen, das traditionelle Geschenk der M\u00fctter an ihre T\u00f6chter. Vielen Nakusas bleibt diese Gabe verwehrt, \u00e4hnlich wie das Namensfest kurz nach der&nbsp;Geburt.<\/p>\n\n\n\n<p>Aishwaryas Gro\u00dfmutter, eine runzelige Frau mit eisblauen Augen und einem Gehstock, der fast so hoch ist wie sie selbst, steht wackelig vor dem Haus und sieht den Kindern beim Fangspiel zu. Sie hat ihrer Enkelin, es war bereits die f\u00fcnfte, den Namen Nakusa gegeben. Nach den Gr\u00fcnden hat Aishwarya sie nie gefragt. In der Schule war es schwer f\u00fcr sie, auch sie wurde geh\u00e4nselt. &#8220;Wenn du zu Hause petzt, rufen wir die Polizei und sagen ihr, dass du sowieso nicht gewollt bist. Dann schleppen sie dich weg&#8221;, riefen die Mitsch\u00fcler. Die Polizei kam nie. Was Aishwarya aber in der Schule ertragen musste, hat ihre Seele krank&nbsp;gemacht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schon jetzt leben in Indien 30 Millionen mehr M\u00e4nner als Frauen<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Tochter Nakusa zu nennen, ist nur eine von vielen fragw\u00fcrdigen Methoden, die Eltern in Indien ergreifen, um endlich einen Sohn zu bekommen. Schon seit mehr als 20 Jahren ist die pr\u00e4natale Geschlechtsbestimmung von Kindern verboten, aber viele bestechen den Arzt, um notfalls abtreiben zu k\u00f6nnen. Auch nach der Geburt sind M\u00e4dchen nicht sicher, oft werden sie vernachl\u00e4ssigt, manche verhungern. Schon jetzt leben in Indien 30 Millionen mehr M\u00e4nner als Frauen. Das massive Ungleichgewicht der Geschlechter hat absurde Auswirkungen. Mancherorts teilen sich Br\u00fcder eine Ehefrau. Und aus dem bitterarmen Norden werden Frauen in den S\u00fcden&nbsp;verkauft.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bev\u00f6lkerungsforscher T. V. Sekher sieht die L\u00f6sung in Finanzierungsprogrammen f\u00fcr M\u00e4dchen, damit ihr materieller und immaterieller Wert in der Gesellschaft w\u00e4chst. Mit einer solchen Idee experimentiert das Dorf Piplantri in Rajasthan bereits: Jedes Mal, wenn im Ort ein M\u00e4dchen geboren wird, pflanzen die Einwohner 111 B\u00e4ume. Au\u00dferdem er\u00f6ffnen sie einen Fonds, in den sie und die Eltern umgerechnet etwa 400 Euro einbezahlen. Diese Summe wird f\u00fcr 20 Jahre als Festgeld f\u00fcr das M\u00e4dchen, seine Krankenversicherung, Hochzeit und Mitgift angelegt. Im Gegenzug m\u00fcssen die Eltern ihre Tochter zu Schule schicken und d\u00fcrfen sie erst verheiraten, wenn sie vollj\u00e4hrig ist. Die B\u00e4ume dienen den Dorfbewohnern unterdessen als Einnahmequelle: Aus der Aloe-Vera-Pflanze gewinnen sie Produkte, die sie anschlie\u00dfend verkaufen. Eine Gewinnkette f\u00fcr alle, die ihren Anfang in der Geburt eines M\u00e4dchens&nbsp;hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man Aishwarya aus Narafdev fragt, wie viele Kinder sie mal haben will, denkt sie erst lange nach. Dann sagt sie: &#8220;Ich will einen Sohn und eine Tochter haben. Das M\u00e4dchen soll Shrutika hei\u00dfen.&#8221; Shrutika ist ein anderer Name f\u00fcr die oberste Hindu-G\u00f6ttin Parvati. Sie ist die Frau des Gottes Shiva, und sie wurde ihr Leben lang&nbsp;geliebt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Fotos: Eva Lindner &amp; Damijan Pezdi\u010dek<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Online auch zu lesen auf:<\/em>&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/leben\/indien-wenn-eltern-mit-dem-vornamen-stigmatisieren-1.3254110\" target=\"_blank\">s\u00fcddeutsche.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>S\u00fcddeutsche Zeitung<\/p>\n<p>In Teilen Indiens nennen Eltern ihre T\u00f6chter \u201eNakusa\u201c, \u201eungewollt\u201c, um den G\u00f6ttern zu zeigen, dass sie sich dringend einen Sohn w\u00fcnschen. 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